Archiv für die Kategorie ‘Feature-Request’

Liisa oder Watson?

Sonntag, 20. Juni 2010

Der neue technologische Entwicklungssprung, der uns bevorsteht, ist die Erkennung menschlicher Sprache, auch genannt NLP (Natural Language Processing – hat nichts mit Neurolinguistischer Programmierung zu tun).  L.ii.s.a.®, die bald schon das virtuelle Licht der Welt erblicken wird, soll hier kräftig mitmischen.

Wie die New York Times in einem kürzlich erschienenen Artikel schreibt, ist der neue “Fragebeantwortecomputer” von IBM – er hört auf den Namen “Watson” – in der Lage, Trivia-Quizzes mit Bravour zu bestehen. Neben der offensichtlichen Notwendigkeit, massenhaft Fakten zu speichern und abrufbar zu machen, kommt auch noch eine wichtige semantische Komponente hinzu: nämlich die Fähigkeit, die Frage richtig zu interpretieren (NLP eben).

Genau das wird L.ii.s.a.® auch können, wenngleich die Antworten nicht wie in einem Wettkampf immer notwendigerweise richtig oder falsch sein müssen, sondern eben einfach relevant für den Fragesteller. Das ist auch die neue Bedeutung von “Social Semantic Web” – nicht in Kollaboration erstellte semantische Wörterbücher, sondern errechnete Antworten auch Fragen im sozialen Kontext.

Freuen wir uns auf Liisa!

Reduktionismus

Montag, 26. April 2010

Ein simples User-Interface für eine komplizierte Aufgabe – wie ist das möglich?

Ein typisches Beispiel ist das überall zu findende Suchfeld. Egal ob auf einem Portal, einer Suchmaschine, e-Commerce-Seite, Auktionsplattform, oder sozialem Netzwerk, die Suche ist etwas, das jeder versteht.

Was könnte komplizierter sein, als in den Tiefen der menschlichen Psyche inmitten von ungenutzen Talenten, kaum bewussten Träumen, vielschichtigen Kontakten, dunkler Erfahrungen und waghalsiger Visionen kontextbezogen zu suchen? crealiity versucht jedenfalls auch diesen Suchvorgang sukzessive zu vereinfachen, und zwar mit folgenden Mitteln:

  1. Die Suchergebnisse sind bereits selber sehr aussagekräftig. Schließlich handelt es sich um menschliche Potenziale. Zu jedem Ergebnis gibt es auch gleich einige Dinge die man direkt im nächsten Schritt tun kann (kommt schon bald in der ersten Public-Beta-Version). Im Gegensatz dazu muss man sich bei Google etwa erst zur (vielversprechensten) Seite weiterklicken und sehen, was dann passiert.
  2. Das Suchfeld spricht zurück. Wenn Liisa, unser K.I.-Motor (künstliche Intelligenz) später in diesem Jahr online geht, dann kann man mit dem Suchfeld sozusagen eine Konversation führen. Das reduziert die Interaktion noch einmal, da es zunächst vielleicht nicht einmal eine Liste mit Suchergebnissen zu durchforsten gilt.
  3. Weitere komplexe Funktionen mit demselben Interface. Diese beiden Elemente (Suchfeld und Dialog) sollten ausreichen, um auch wesentlich komplexere Aufgaben abzudecken: Suchtexte, die zu Annoncen werden; Recherche in den Suchtexten selber; Clustern von Potenzialen; unscharfes Profil-Matching; Ausrechnen von wahrscheinlichen Wirklichkeiten aufgrund der vorhandenen Potenziale; Projektdefinition und Ressourcenaggregation; usw. usw.

Welches Interface wünscht Ihr Euch?

Was ist mit meiner Potenzial-Anfrage passiert?

Dienstag, 23. März 2010
Typische crealiity-Anfrage

Ein Nutzer reagiert auf ein Potenzial

Vielleicht ist Dir schon einmal passiert, dass Du ein wirklich passendes Potenzial gefunden und den (anonymen) Potenzial-Inhaber kontaktiert hast… und dann ist erst einmal gar nichts passiert!

Das kann natürlich ein bisschen enttäuschend sein, aber es steht dem Kontaktierten natürlich frei darauf zu antworten oder nicht. Eines der wichtigsten Features des crealiity-Systems ist natürlich die Anonymität und Freiwilligkeit.  (Wir glauben, dass das die nächste Generation der sozialen Netzwerke einläuten wird, da man nicht mehr gezwungen ist entweder außerhalb zu stehen, oder sich zwischen Exhibitionismus und Voyeurismus einen akzeptablen Platz zu suchen.)

Schon in der nächsten Version der Webseite, die für April 2010 vorgesehen ist, wird dieses Problem weitgehend gelöst sein. Der Nutzer wird vollständiges und zeitgerechtes Feedback erhalten, um immer zu wissen, was der Status seiner Anfragen ist.

Was wünscht Ihr Euch dazu? Wie wäre Eurer Meinung nach die beste Lösung, um die Nachverfolgung von Anfragen möglichst interessant und einfach zu machen?