Liisa oder Watson?

20. Juni 2010

Der neue technologische Entwicklungssprung, der uns bevorsteht, ist die Erkennung menschlicher Sprache, auch genannt NLP (Natural Language Processing – hat nichts mit Neurolinguistischer Programmierung zu tun).  L.ii.s.a.®, die bald schon das virtuelle Licht der Welt erblicken wird, soll hier kräftig mitmischen.

Wie die New York Times in einem kürzlich erschienenen Artikel schreibt, ist der neue “Fragebeantwortecomputer” von IBM – er hört auf den Namen “Watson” – in der Lage, Trivia-Quizzes mit Bravour zu bestehen. Neben der offensichtlichen Notwendigkeit, massenhaft Fakten zu speichern und abrufbar zu machen, kommt auch noch eine wichtige semantische Komponente hinzu: nämlich die Fähigkeit, die Frage richtig zu interpretieren (NLP eben).

Genau das wird L.ii.s.a.® auch können, wenngleich die Antworten nicht wie in einem Wettkampf immer notwendigerweise richtig oder falsch sein müssen, sondern eben einfach relevant für den Fragesteller. Das ist auch die neue Bedeutung von “Social Semantic Web” – nicht in Kollaboration erstellte semantische Wörterbücher, sondern errechnete Antworten auch Fragen im sozialen Kontext.

Freuen wir uns auf Liisa!

Das alte Waffenrad

09. Juni 2010

Herbert hatte ein altes Waffenrad. Es stand seit Jahrzehnten im Keller, völlig verrostet und unbrauchbar. Für jene, denen dieser Begriff nicht geläufig ist, ein Waffenrad ist ein altmodisches, schweres, meist schwarzes Fahrrad, das jenen von der damaligen Oesterreichischen Waffenfabriks-Gesellschaft ähnlich ist – ein österreichisches Spezifikum.

Ein schön restauriertes Waffenrad

Ungenutztes Potenzial

Über crealiity erfuhr Heinz von diesem “Garagenfund” und bot sich an, es zu restaurieren. Das wollte Herbert schon lange machen, aber es kostet so etwa 200 Euro, und darum hatte er davon Abstand genommen. Es ist nämlich eine spezielle und recht aufwendige Behandlung mit Sandstrahlen nötig, damit die Reinigung gelingt und das Objekt nicht beschädigt wird. Heinz hatte das nötige Gerät und war außerdem ein Hobbyrestaurateur und Waffenrad-Fan. Er machte es gerne auch für 50 Euro.

Als Herbert das Rad in seiner alten Pracht seiner Frau zum Geschenk machte, wusste diese gar nicht, wo es hergekommen war. Ein über Jahrzehnte ungenutztes Potenzial.

Arbeitsmarktservice – crealiity als Chance für Arbeitssuchende

01. Juni 2010

Der P-Day, also der crealiiy Workshop zur Erschließung der menschlichen Potenziale, ist in Österreich auch über das bfi (Berufsförderungsinstitut) des AMS (Arbeitsmarktservice) buchbar. Denn wo ist schließlich mehr Potenzial ungenutzt als bei Menschen, die unfreiwillig ohne Beschäftigung sind.

Der P-Day für Beschäftigungslose schafft auf diese Weise gleich mehrere Vorteile:

  • Die Bewusstwerdung der eigenen Potenziale ist direkt für die Arbeitssuche nützlich
  • Die Entdeckung der eigenen Potenziale, der Potenziale anderer, und der neuen Potenziale, die durch das Zusammenwirken dieser Potenziale entsteht, sind sehr inspirierend und beleben die Vorstellungskraft für die Zukunft. Der P-Day begeistert, stimmt positiv und motiviert zu neuen Taten.
  • Die Vernetzung mit anderen in einer ähnlichen Situation kann ebenfalls zu vielen Vorteilen führen – zumindest zur Gelegenheit Erfahrungen auszutauschen, bis zum gemeinsamen privaten oder gar geschäftlichen Projekt!

Fähigkeiten. Viele Programme für Arbeitslose gehen überhaupt nicht auf die Potenziale der betroffenen Menschen ein. Oft stehen nur die “Qualifikationen” im Vordergrund – bei crealiity geht es unter der Kategorie “Fähigkeiten” aber auch um Talente, um nicht offiziell zertifizierte Fähigkeiten sondern alle möglichen nützlichen Kompetenzen.

Erfahrungen. Absurderweise schauen viele mögliche Arbeitgeber eher auf die Erfahrungen des Kandidaten als auf sein Potenzial. Ich kenne zum Beispiel einen sehr gescheiten Menschen, der hervorragendes Potenzial in einem von ihm bevorzugten Gebiet hätte (und natürlich auch sehr hohe Motivation mitbringen würde), aber bei den Bewerbungsgesprächen wird nur nach seiner “Erfahrung” gefragt. Ob er bei diesen Tätigkeiten, in denen er jahrelange Erfahrungen gesammelt hat, gut oder erfolgreich war, schien niemanden zu interessieren. (Dabei wäre wichtig gewesen, ob er auch glücklich bei dieser Tätigkeit war!)

Vision. Dadurch, dass man die Lebensvision formulieren lernt und sich die Zeit nimmt einmal fundamental über den Sinn des Ganzen nachzudenken, entwickeln sich erfahrungsgemäß neue Perspektiven, die vor allem in Phasen der Neuorientierung tatsächlich ungeahnte Möglichkeiten (eben Potenziale) erschließen.

Infos zu diesem Thema gibt es bei info@crealiity.com.

cealiity Business Workshop am Donnerstag 27.5.

25. Mai 2010

Eine wichtige Ankündigung für die Geschäftsleute und HR-Experten unter Euch:

Am Donnerstag findet ein hochkarätig besetzter crealiity Business Workshop statt. crealiity-Gründer Roman Padiwy wird höchstpersönlich durch den Tag führen, und es kommen verschiedene Leute aus Industrie, Human Resources, Berater und Unternehmer.

Beim crealiity Business Workshop (siehe Ablauf) geht es darum, auf wertschätzende Weise und unter höchsten Datenschutzkautelen das Potenzial der Mitarbeiter zu erheben und danach auch zu nutzen, und zwar nicht nur zum Vorteil der Firma, sondern so, dass alle davon profitieren können. In diesem Fall kommen Teilnehmer aus verschiedenen Organisationen, es geht also hauptsächlich um die eigenen Potenziale, und um eine Demonstration des Prozesses.

Innerhalb eines kurzen, sehr spannenden Tages wird außerdem über das Potenzial der Organisation / Firma reflektiert – und auch diese Daten, die anonym erhoben werden, stehen dann allen zur Verfügung. Da ergeben sich sehr spannende Perspektiven über die verschiedenen Ansichten bezüglich Ziele oder Vision, aber auch den wahrgenommenen Fähigkeiten und Erfahrungen der Firma. Dies wird am Donnerstag nur kurz erklärt, da es ja eine heterogene Gruppe ist.

Auf jeden Fall hat sich der Business Workshop in der Vergangenheit schon sehr gut bewährt, wie an vielen Fallbeispielen ersichtlich ist (darüber bald mehr in diesem Blog). Wer noch Zeit hat und sich hinsichtlich der Business-Orientierung qualifiziert, kann sich noch bei workshop (at) crealiity.com melden. Der nächste Workshop dieser Art ist für den 29. Juni geplant (anmelden).

Potenzial im Empfehlungsmarketing

19. Mai 2010

Es ist immer wieder erstaunlich, wie gut das Idiom des “Potenzials” auf viele für unser Leben relevante Situationen passt, auch im geschäftlichen Umfeld. Zum Beispiel bei der strategischen Mundpropaganda, über die kürzlich bei einer Veranstaltung vom hiesigen Betreiber des Referral Institutes, Herrn Thomas Albrecht, viel zu erfahren war. Vordergründig geht es um Kundengewinnung, deshalb auch der gebräuchliche Ausdruck “Empfehlungsmarketing”. Im Prinzip geht es aber darum mit Hilfe von anderen Ziele zu erreichen. Das gemeinsame Verfolgen von Wünschen, Vorhaben, Projekten und Visionen steht ja auch bei crealiity im Mittelpunkt.

Herr Albrecht erklärte übrigens unter anderem auch, warum es besonders wichtig ist, seine Empfehlungspartner gut zu kennen – damit nämlich ein Vertrauensverhältnis aufgebaut werden kann – das ist logisch, denn nur wem ich vertraue, den empfehle ich auch weiter. Hierzu muss man natürlich einiges von einander wissen: was einer hat oder kann, was für Erfahrungen er gemacht hat, oder wen er kennt, aber auch was ihn eigentlich motiviert. Eigentlich muss man also die Potenziale der anderen Person kennen. Das geht bekannterweise am besten über einen crealiity P-Day.

Bei so gut wie allen Business-Ideen geht es um die Verwirklichung von Potenzial!

Akademiker-Urlaub in Ägypten

17. Mai 2010

Helga dachte, sie könnte doch einmal in Ägypten Urlaub machen. Ach nein, dachte sie dann, immer diese langweiligen Strandurblaube, und in den Städten war es ihr schon außerhalb der Ferien stressig genug. Bei ihrer beiläufigen Suche bei crealiity stieß Sie auf etwas, das Sie wirklich nicht erwartet hätte: unter der Kategorie “Ziele” fand sie “Dimenomischer Intromisationsweg der ägyptischen Herrschen“. Wer hat so ein Ziel?

Ägypten / Sphinx

Da das Potenzial ja anonym ist wird nicht verraten, wer es war, aber Helga fand über diesen Kontakt einen außergewöhnlichen Ägyptologen, mit dem sie letztlich eine Reisegruppe organisierte. (Natürlich waren auch andere Potenziale hier mit am Werk…)

Die Reise steht noch bevor, aber es wird wohl eine der interessantesten Ägyptenbesuche, denn der Experte wollte schon immer einmal Interessierten seine Einsichten und Forschungsergebnisse vor Ort zeigen. Er konnte sich die Reise nicht leisten, doch die Gruppe finanziert ihn, damit er die Führungen macht. Typisch crealiity.

Übrigens – die Suche nach Zielen funktioniert nur für registrierte Mitglieder oder P-Day Besucher.

Gibt es negatives Potenzial?

11. Mai 2010

Viele Leute denken, dass menschliches Potenzial vornehmlich mit positiven Dingen tun hat. Potenzial, also die Möglichkeit, etwas zu tun, ist demnach eine Funktion von Ereignissen, die in der Vergangenheit passiert sind und dem Zufall, der noch passieren muss.  Wenn ich also beispielsweise gewisse positive Erfahrungen gemacht oder mir nützliche Fähigkeiten angeeignet habe, so beeinflusst dies das Potenzial in günstiger Weise.

Wie bekannt ist, definiert crealiity das Potenzial ja ziemlich umfassend, nämlich aus Elementen der Vergangenheit (erlernte Fähigkeiten, Erfahrungen), Gegenwart (Ressourcen, Kontakte) und Zukunft (Wünsche, Ziele und Visionen).

Wie aber steht es mit den negativen Erfahrungen? Wenn die Gesamtheit unserer Erfahrungen die Zukunft beeinflusst, so auch die schlimmen Dinge. Doch wie sollen wir diese interpretieren? Sind schlechte Erfahrungen, bzw. traumatische oder extreme Erlebnisse grundsätzlich schädlich für die weitere Entwicklung, oder kann man sie auch positiv sehen? Für uns liegt auf der Hand, dass die positive Seite immer überwiegt. Das menschliche Gehirn ist von Natur aus darauf ausgerichtet, das Positive zu behalten und das Negative zu verdrängen oder zu sublimieren. Mit dem crealiity Ansatz werden “negative” Erfahrungen zu positivem Potenzial.

Wie das funktioniert? Der Kontext ist entscheidend. Da es bei crealiity prinzipiell um die Erfüllung von Wünschen, Zielen, Träumen und Visionen geht, fällt es leicht jede Erfahrung im Lichte des Möglichen zu sehen. Die semantischen Funktionen des crealiity-Systems (LiiSA®) leistet hier noch einen zusätzlichen entscheidenden Beitrag: sie errechnet wahrscheinliche Realitäten um alles Erlebte, Erworbene, Erhoffte zum Potenzial für die Zukunft zu erheben.

Einfach ausprobieren!

Der Convenience-Privacy-Tradeoff

06. Mai 2010

Beim Nutzen von sozialen Netzwerken stellt sich immer die Frage, wie viel Informationen über die eigene Person man preisgeben soll.

Laut einem Artikel in der Zeit soll das vielen Nutzern von Facebook, StudiVZ, Xing und LinkedIn etc. längst bewusst sein, und sie stellen dem entsprechend nur ausgewählte Infos über sich ins Netz. Aber selbst in diesem idealisierten Fall, der meiner Meinung nach auf nicht sehr viele Nutzer von sozialen Netzwerken zutrifft, wird der eigentliche Zweck der Umsichtigkeit mit den eigenen Daten, nämlich der Datenschutz, oft nicht erreicht.

Gleichzeitig sinkt aber die Nützlichkeit des Netzwerk, wenn über den Nutzer nur geschönte, unvollständige, erfundene, triviale oder irrelevante Information vorhanden ist. Der wichtigste Grund ist laut etlicher Studien die Selbstdarstellung – doch für immer mehr Nutzer sind auch andere Vorteile immer wichtiger: Netzwerkpflege, Kontakt-Neuanbahnung, geschäftliche Informationen, Job- und Partnersuche, e-Commerce, etc. Auch die Selbstdarsteller der Generation Y (die mit dem Internet aufgewachsen ist) werden irgendwann mal älter und erwarten von den Netzwerken einen tatsächlichen Mehrwert.

Tradeoff between convenience and privacy

Je mehr persönliche Daten ins Netzwerk fließen, desto nützlicher ist es - aber der Datenschutz leidet.

Bei crealiity ist das kein Problem. Die Daten sind prinzipiell anonym. Wir nehmen es mit dem Datenschutz ganz besonders ernst. Selbst wir können Profildaten, wenn der Nutzer das nicht will, nicht mit den Identitätsdaten verknüpfen. Wenn der Nutzer sein Profil löscht ist es tatsächlich unwiederbringlich weg. (Das kann man ja mal bei Facebook versuchen. Viel Glück dabei!)

Außerdem setzt crealiity natürlich auch hinsichtlich der Datenqualität neue Standards. Doch darüber beizeiten mehr…

iPhone Programmierung

02. Mai 2010

Kürzlich ist mir eine schöne Geschichte untergekommen, die zeigt, wie man Dinge auch anders machen kann. Gitti wollte ihre Webseite, bei der es um Spenden und karitative Zusammenarbeit geht, für mobile Endgeräte tauglich machen. Sie hatte nämlich wiederholt die Erfahrung gemacht, dass ein Computer halt of nicht zur Hand ist, die Menschen die Information aber immer und überall haben wollen. Auf einem herkömmlichen Handy konnte man mit der Webseite kaum etwas anfangen, und sogar auf dem iPhone war sie weitgehend unbrauchbar.

Bei einem bekannten sozialen Netzwerk, bei dem vor allem um berufliche Qualifikationen im Vordergrund stehen, suchte Gitti nach “iPhone”, und bekam tatsächlich 200 Treffer mit Leuten, die iPhones programmieren, iPhones reparieren, iPhones verkaufen, etc. Nachdem sie einige von diesen Anbietern kontaktiert hatte, stellte sich heraus, das für eine Webseitenprogrammierung unter ein paar tausend Euro nichts zu machen war – wie viele Kinder in Afrika kann man für ein paar Tausend Euro  ein Jahr lang ernähren?

iPhone Programmierung bei crealiity

Als hat sie einfach mal “Wer kennt sich mit dem iPhone aus?” im crealiity Suchfeld eingegeben. Wie erwartet fand sie auch hier sehr relevante Treffer. Sie erklärte gleich bei der Kontaktanfrage, worum des ging. Der iPhone-Experte hätte natürlich die Anfrage einfach ignorieren können (man kann ja jedes Potenzial auf anonym stellen), aber die Aufgabe inspirierte ihn. Deshalb stellte er sich für dieses Projekt unentgeltlich zur Verfügung. (Außerdem war das gar nicht so viel Aufwand, und Geld zum Spenden hätte er auch nicht viel gehabt.)

So hat Gitti das Problem ohne einen Cent auszugeben gelöst – und das beste daran: der iPhone Entwickler hat über Gittis Webseite inzwischen 2 neue Kunden gefunden (oder besser gesagt, die Kunden ihn).

Vielleicht wäre die crealiity ja ideal für IT-Freelancer?

Beach-Volleyball im Prater

29. April 2010

Volley-BallDer Sommer ist da! Erik hatte echt Lust Volleyball zu spielen. Aber mit wem? Die üblichen Partner waren gerade im Ausland, und sein Bruder hatte einen Bandscheibenvorfall…

Er hat einfach in crealiity “Volleyball” eingegeben, jemanden mit dieser Fähigkeit gefunden und ihn kontaktiert… Am nächsten Tag gab’ schon ein Beach-Volleyball-Match im Prater. Das beste daran: der Mitspieler war froh, dass ihn jemand angesprochen hat, denn er wollte sowieso raus und ein bisschen Sport machen, und brauchte nur den richtigen Anstoß.

In uns allen schlummern Potentiale. Manchmal braucht es nur einen kleinen Schubs – durch andere Menschen und ihre Potentiale – und schon entsteht oft unerwartet etwas Neues!